Über mich

 

Pf. i. R. Hans Hammer
Pf. i. R. Hans Hammer

Hans Hammer wurde geboren in Amberg im Jahre 1931. Er wuchs auf in einer Familie mit sechs Geschwistern in Hirschau bei Amberg/Opf. in Bayern.

Er besuchte die Oberrealschule in Amberg  und machte sein Abitur im Jahre 1951. Seine philosophisch-theologischen Studien absolvierte er in Regensburg und wurde am 29. Juni 1957 zum Priester geweiht. War dann Kaplan vom 1. 8. 57 bis 31. 8.1959  in Grafenwöhr/Opf.

Ab September 1959 wurde er von Kardinal König in Wien zum Kaplan im 19. Wiener Bezirk in der Pfarre Döbling St. Paul ernannt und sollte sich eigentlich  auf eine Ausbildung als Europa-Seelsorger vorbereiten. Diese Idee von Erzbischof –Koadjutor Franz Jachym zerschlug sich auf Grund der Kurzsichtigkeit verschiedener Bischöfe in europäischen Großstädten.

So wurde Hammer im September 1963 von Bischof Dr. Rudolf Graber an die kaufm. Berufschule in Regensburg  als Religionslehrer zurück beordert.

Dort war er Religionslehrer und nebenamtlich Seelsorger an der neuen Pfarrei Herz Marien. In den 11 Jahren in Regensburg machte er zwei Studienreisen in die Ukraine, nach Russland, Sibirien, Kasachstan und Usbekistan. Eine weitere Studienreise nach USA – Vermont, Ohio und die Städte Washington und New York. Als Touristenseelsorger machte er Erfahrungen in Spanien und Italien.

1974 wurde er vom Katholischen Auslandssekretariat Bonn als Auslandsseelsorger nach Teheran berufen, verantwortlich für die deutschsprachigen Katholiken  in Iran mit Sitz in Teheran. Er war in den Jahren von 1974 verantwortlich für den Unterricht an der Deutschen Begegnungsschule  in Teheran und den Großbaustellen (14) im gesamten Iran und für die Seelsorge an den Gefangenen und Kranken im Bereich der Megapolis Teheran. Er war Zeuge der iranischen Revolution, den Sturz des Schahs und der Errichtung der Islamischen Republik. Nach dem Zerfall der wirtschaftlichen Beziehungen mit den westlichen Staaten war die Seelsorge auf eine kleine Schar von Geschäftsleuten geschrumpft, und so kehrte Hammer wieder nach Regensburg zurück und nahm den Schuldienst an seiner alten Schule wieder für drei Jahre von 1980 – 1983 auf. Auf Grund der außerordentlichen Verdienste um seinen seelsorglichen Einsatz während der Revolution wurde Pfarrer Hammer mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse vom Bundespräsidenten Weizsäcker 1988 ausgezeichnet.

Im Jahre 1983 wurde Hans Hammer erneut in den Orient entsandt und übernahm nun die Seelsorgesstelle Istanbul und verantwortlich für die gesamte Türkei, Iran und Irak. Nach einigen Jahren wurden ihm weitere Stationen Kuwait, die Golfstaaten und das Sultanat Oman zugewiesen. In Istanbul, wie in Ankara waren ebenso zwei Schulen mit Religionsunterricht zu versorgen und Seelsorge durch ehrenamtliche Mitarbeiter einzusetzen. Im Jahre 1986 wurde in Istanbul die Pfarrei St. Paul als Personalgemeinde vom Bischof errichtet.

Die Gemeinden in Teheran,  Ankara, Bagdad, Kuwait, Abu Dhabi, Dubai und Muscat im Sultanat Oman wurden regelmäßig besucht und ebenso die Baustellen im Irak mit großen Baucamps am Tigris und im gesamten Gebiet von der syrischen Grenze bis nach Basra im Zweistromland zwischen Eufrat und Tigris wie auch im Kurdengebiet.

Im Jahre 1994 beendete Hammer die Seelsorge in Istanbul und kehrte nach Deutschland zurück. Im September übernahm er die Pfarrei Schambach bei Straubing und betreute von Deutschland aus noch weitere 5 Jahre die Gemeinden am Golf bis Sommer 1999.

Im Sommer 2004 ging er mit 74 Jahren  in den Ruhestand nach Freudenberg und hilft seitdem als Mitarbeiter des Pfarrers in der Pfarrgemeinde Wutschdorf/Freudenberg und der Filiale Etsdorf.