Archiv für den Monat: Juli 2017

Freundesbrief Nr. 41

Hans Hammer Freudenberg im Juli 2017

Liebe Freunde!

Das Jahr will Abschied nehmen, schon jetzt zur halben Zeit.
Wir sollen uns nicht grämen, nur wach sein und bereit,
die Tage loszulassen und was vergänglich ist,
das Ziel ins Auge fassen.“

Wie schnell vergehen wunderbare Tage?

Solange Gott mir seine Sonne scheinen lässt, werde ich vor dem Hause sitzen. Ich höre den Vögeln zu, wie sie singen, ihre Nester bauen, ihr Futter für den Nachwuchs besorgen und sie ins neue Leben begleiten. So gehe ich hinein in die letzte Lebensphase meiner Jahre in Freudenberg.

60 Jahre Priester – Der Freundeskreis hat gemeint, ich sollte diesen Tag feiern und so geschah es. Schon am Vorabend des 2. Juli reisten die ersten Gäste an. Aus Hamburg und aus Wien kamen sie, die Christiane und der Jürgen, die Regina und der Gunnar – ich nenne nur ein paar Namen, die sich abends in Landhotel Aschenbrenner versammelten und ich fand mich für eine gute Stunde dazu ein, um uns auf den Festtag einzustimmen.

Der Festtag – 2. Juli „60 Jahre Zeuge Christi“
Schönes kühles Wetter – Am Kirchplatz sammeln sich die Gäste –
In großer Erwartung stehen die Fahnenabordnungen, der liturgische Dienst, die auswärtigen Delegationen aus Schambach, Amberg, Etsdorf, und die Priesterfreunde bereit. Unter Glockengeläut zieht die Festgemeinde in das festlich geschmückte Gotteshaus, die Orgel erklingt und mit der Begrüßung durch den Ortspfarrer Norbert Götz beginnt der Gottesdienst. Die Orgel begleitet mit der Messe „Fides cantemus“ den Gottesdienst, und Festprediger Dr. Christoph Seidl aus Regensburg interpretiert den Sendungsauftrag des Jeremias und Johannes d.T. Ein einfühlsamer Chorgesang und die Interpretation der Predigt ergänzen einander und entfalten eine innere Harmonie und machen den Priesterdienst „Zeuge Christi“ zu sein verständlich. Die Festversammlung nimmt spürbar die Worte auf und spontan kommt Beifall auf. Die konzelebrierenden Priesterfreunde Kanonikus H.Huber und Pf. i. R. K. Wohlgut leisten dem Jubilar Assistenz im Gottesdienst. Am Schluss bedankt sich Pf. Hammer bei der beteiligten Festgemeinde und Kirchenchor für die aktive Teilnahme am Gottesdienst.

Der Stehempfang am Kirchenplatz
Nach dem Gottesdienst schloss sich ein kurzer Stehempfang an. Jeder wollte das eindrucksvolle Gottesdiensterlebnis dem anderen mitteilen, wie eben Freunde ein Wiedersehen miteinander feiern. Der Musikverein von Freudenberg hat mit dem Begrüßungsmarsch eröffnet. Der Bürgermeister Alwin Märkl ließ in einer humorvollen Rede ließ den spannenden Lebenslauf des Jubilars lebendig werden, flocht gegenwärtige römische Ereignisse mit ein und brachte die versammelten Zuhörer zum Schmunzeln und Nachdenken. Dankbarer Applaus war ihm sicher.

Gerne wurden Getränke und Snacks von Alt und Jung angenommen und alles fand einen geglückten Start in den festlichen Sonntag.

Das Festmahl in Paulsdorf
Mittlerweile war es Mittag geworden und die Ehrengäste, Verwandte und Freunde haben Platz im Festsaal gefunden. Ein leckeres Mahl mit Salat und gemischtem Braten hat die 155 Gäste satt werden lassen Ein müde gewordener Gastgeber musste die Veranstaltung früher als geplant verlassen. So wird das Dankeswort nun schriftlich nachgereicht. Vergelts Gott für das leckere Kuchenbüffet von den Etsdorfer Frauen!!!

Mehr vom Jubiläum in Bild und Ton auf diesem Link zu Dropbox.

Ich danke all den Spendern für meine jesuitischen Freunde, die seit vielen Jahren in Rumänien verwaiste Jugendliche aus den Kanälen um den Bahnhof Bukarest gesammelt und in Farmen zusammen geführt haben. Mittlerweile hat sich diese soziale Tätigkeit auf Moldawien und in Ansiedlungen in Siebenbürgen ausgedehnt. Für dieses soziale Projekt kamen bei diesem Fest 5600,- € zusammen! Vergelts Gott allen, die ihr Herz sprechen ließen.

Dankbar bin ich auch für die vielen Glückwünsche und guten Worte, Buchgaben und Aufmerksamkeiten. Dank auch all denen, die dieses Fest durch ihren Einsatz und ihre Mitarbeit zu dem gemacht haben, was wir alle empfunden haben. Vergelts Gott zuletzt all jenen, die gerne gekommen wären, aber aufgrund des fortgeschrittenen Alters und der großen Entfernungen nicht kommen konnten und mit ihrem Gebet begleitet haben.

Schlussendlich sei allen herzlich nicht namentlich genannt, gedankt für den selbst-losen Einsatz zum Gelingen eines festlichen Danktages..

Euch allen gehört auch in Zukunft meine Freundschaft und mein Gebet.