Archiv für den Monat: Januar 2014

Vergelts Gott für die vielen Wünsche

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Januar 2014

Liebe Freunde,    DANKE

 

Vor den Feiertagen habe ich im November (Fest der Hl. Elisabeth)  meinen spätherbstlichen Rundbrief geschrieben. Die Fülle der Briefe und Grüße zum Weihnachtsfest wie Neujahr veranlasst mich erneut, die Form eines Rundbriefs zu wählen, weil es mir einfach nicht gelingt in meinem fortgeschrittenen Alter jedem und jeder – wie allen-  persönlich zu antworten.

Nach wie vor lässt mich der gute Gott am Leben teilhaben, dass ich meinen Dienst in Form einer ständigen Aushilfe in einer Filialgemeinde (Etsdorf) der Pfarrei Freudenberg wahrnehmen kann. Viele meinen zwar, dass ich nicht altere, aber dem ist nicht so:

Das Schiffahren in den Schweizer Alpen habe ich mit Frühjahr 2013 eingestellt und beschlossen, die Periode der Schweizer Ferienaufenthalte mit Aushilfe am Hasliberg bei Meiringen aufzugeben. Künftig bin ich schon zufrieden, wenn ich wandern und kürzere Bergtouren, da oder dort, unternehmen kann.

Es rührt mich sehr, dass so viele Freunde teilweise schon über 50 Jahre die Treue halten und den Kontakt nach wie vor pflegen. Freilich werden auch Freunde durch Todesfälle weniger. Allein im letzten Jahr sind drei meiner Kurskollegen gestorben.

Der letzte hat am Neujahrsabend, Msgr. Dr. Karl Wölfl -, still und leise nach längerer Krankheit den Weg in die Ewigkeit gesucht und wie wir hoffen auch gefunden.

Jene aber, die mit einer Krankheit geplagt sind, die weder mehr schreiben oder noch lesen noch hören oder noch gehen können sind sicher arm dran.  Andere, die  wiederum nicht mehr aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, leiden auf ihre Weise.

Ja, schließlich muss wohl jeder lernen, als Christ hoffnungsfroh sterben zu lernen.

Lassen wir uns nicht verwirren von jenen, die meinen dass ein Mensch immer nur glücklich sein kann. Ein nettes Büchlein vom Benno Verlag kann ich empfehlen mit dem Titel

„Sonnen Seiten für die Seele – Geschichten, die gut tun.“ Preis 7.95 €

Für heute wünsche ich Ihnen allen Gesundheit und Zuversicht im neuen Jahre 2014!

 

Anschließend ist ein Text abgedruckt, den mir ein Freund zugeschickt hat.

Dieser Text ist zwar für die Weihnachtszeit geschrieben, aber der Inhalt passt für viele Anlässe und nicht nur zur süßen Weihnachtszeit, wo alles nur in Harmonie ablaufen soll.  Der Text ist eine aktuelle Version des berühmten Hohen Liedes der Liebe“  wie es der Apostel Paulus im 1. Brief an die Korinther vor fast 2000 Jahren geschrieben hat.

Wenn wir die Wohnung perfekt schmücken mit
LED-Lichterketten, Tannenzweigen und
klingenden Glöckchen, aber keine Liebe haben
füreinander, sind wir nichts als Dekorateure.
Wenn wir uns in der Küche abmühen, Plätzchen
backen, Feinschmeckergerichte zubereiten und
einen vorbildlich gedeckten Tisch präsentieren,
aber keine Liebe haben für die Menschen, die
dort essen, sind wir nichts als Köche. –

Die Liebe unterbricht das Backen, um das Kind
zu umarmen. Die Liebe lässt das Dekorieren sein
und küsst den Ehepartner. Die Liebe ist
freundlich trotz Eile und Stress. Die Liebe schreit
die Kinder nicht an, sondern ist dankbar, dass es
sie gibt. Die Liebe erträgt alles, glaubt alles,
hofft alles, erduldet alles. Die Liebe hört niemals
auf. Smartphones und Tabletcomputer werden

zerbrechen, Perlenketten werden verloren
gehen, Golfschläger werden verrosten. 

Aber das Geschenk der Liebe, das wir an Weihnachten feiern, das wird bleiben.